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IMM Münz-Institut - Institut für Münz- und Medaillenkunst GmbH

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Die Erhaltung entscheidet über den Wert!

Weshalb die Qualität so wichtig ist!

Maßgeblich für den Wert einer Münze ist nicht nur ihr Alter oder ihre Auflage. Die Prägequalität bzw. der Erhaltungsgrad spielt oft die entscheidende Rolle. Bei IMM stimmen Qualität und Preis!

Dabei sollten Sie beachten, dass Gedenkmünzen meistens in einer Kassette oder einem Album aufbewahrt werden und deshalb vor Kratzern und Umwelteinflüssen geschützt sind. Bei Umlaufmünzen, die von Hand zu Hand gehen, ist dies seltener der Fall. Bei historischen Münzen sind Gebrauchsspuren ein unverwechselbares Zeichen ihrer Echtheit.

Entsprechend der jeweiligen Qualität und Erhaltung können die Preise für motiv- und nennwertgleiche Münzen eines Jahres erhebliche Unterschiede aufweisen. Denn diese Faktoren sind von entscheidender Bedeutung für die Wertbestimmung von Münzen. Bei IMM können Sie sicher sein, dass Sie jede Ausgabe exakt in der Qualitätsstufe erhalten, die Sie angefordert haben.

So sammeln Sie mit der beruhigen Gewissheit, dass bei uns das Preis-Leistungsverhältnis immer stimmt. Qualität hat ihren Preis. Doch es ist besser, für eine echte Münze in garantiert geprüfter Qualität etwas mehr zu bezahlen, als für weniger Geld ein "Sammlerstück" zu erwerben, dass in Wirklichkeit nicht einmal diesen "Schnäppchenpreis" wert ist.

>> Eine Beispiel: Die gleiche Münze für 25 oder für 700 Euro!
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"Polierte Platte" (PP) - Münzen in der höchsten Prägequalität
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Stempelglanz ist die "Normalprägung"
>> Weitere Erhaltung
>> Im Zweifel zum Fachmann

Ein Beispiel: Die gleiche Münze für 40 oder für 550 Euro!

Da freut sich der Sammler A, dass er endlich einen originalen Maria-Theresien-Taler aus dem 18. Jahrhundert besitzt. Von der berühmten Erzherzogin ist allerdings nur die Kontur zu sehen und die Münze hat auch eine Menge Kratzer aus Zeiten, als sie sich noch im Umlauf befand. Im Numismatiker-Jargon ist die Münze nur noch „schön“ und im Handel wird sie mit 40,- Euro bewertet. Sammler B hat die gleiche Münze – Jahreszahl und Prägestätte stimmen überein – jedoch sieht diese Münze bis auf wenige kleine Kratzer fast aus wie neu und das Porträt von Maria Theresia ist bis ins kleinste Detail erkennbar – inklusive ihrer Haarpracht. Diese Münze ist „vorzüglich“ erhalten. Sie wird für 550,- Euro gehandelt. Der vierzehnfache Preis für ein und dieselbe Münze.

Bei Münzen unserer Tage ist die Besterhaltung der Standard. Je nach Herstellungsart - Spiegelglanz oder Stempelglanz - sollte die Münze in makellosem Zustand sein. Bei älteren Exemplaren, die vielleicht schon ein paar hundert Jahre alt sind, ist es dagegen oft fast unmöglich, prägefrische Münzen zu finden. Und weil die gut erhaltenen Exemplare so selten sind, werden sie auch so hoch gehandelt. Mit der Erhaltungsstufe "schön" ist in der Regel die Grenze der Sammelwürdigkeit erreicht. Wenn die Münzen in einem "schlechteren" Zustand sind, so sind es zwar immer noch interessante Dokumente der Zeitgeschichte, ihren Handelswert haben sie aber weitgehend eingebüßt, wenn es sich nicht um absolute Raritäten handelt.

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"Polierte Platte" (PP) - Münzen in der höchsten Prägequalität

"Polierte Platte" (PP), auch Spiegelglanz genannt, sind in der Regel teurer als Münzen in Normalprägung. Sie erfahren aber wegen des aufwändigen Prägeverfahrens und der zumeist deutlich geringeren Auflage auch die größeren Wertsteigerungen. Unter Umständen kann der Wertunterschied mehrere tausend Euro betragen.

Münzen in Spiegelglanz sind in der aufwändigsten Prägetechnik hergestellt. Die Münzplättchen (Ronden) werden vor dem Prägen nochmals hochglanzpoliert. Das gleiche gilt für die Prägestempel. Damit sich das Relief und die Umschriften fein mattiert von dem spiegelnden Untergrund abheben, werden diese Teile des Münzmotivs nochmals extra mit einem superfeinen Sandstrahlgebläse bearbeitet.

Im Prägesaal selbst muss peinliche Sauberkeit herrschen. Mitunter trägt das Personal sogar einen Mundschutz wie im Operationssaal. Ronden und Stempel dürfen nur noch mit weißen Baumwollhandschuhen angefasst werden. Jede Münze wird einzeln von Hand in die Maschine eingelegt und geprägt. Schon nach wenigen Münzen müssen die Prägestempel mit einem Ledertuch nachpoliert werden. Nach einigen hundert Prägungen schon werden die Stempel aus der Presse entfernt und wieder neu nachgearbeitet.

Früher wurden diese aufwändig geprägten Stücke vorwiegend an Staatsgäste und an wichtige Persönlichkeiten im eigenen Land vergeben. Heute sind Münzen in Spiegelglanz für jedermann zugänglich und erschwinglich. Die Oberflächen von PP-Münzen sind sehr empfindlich. Man darf sie deshalb nicht mit bloßen Händen berühren, möglichst sollte man sie in der schützenden Münzkapsel belassen.

Wichtige Tipps zum Umgang mit Münzen in "PP"!

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Stempelglanz ist die "Normalprägung"

Die normale Prägequalität für Gedenk- oder Kursmünzen nennt man Stempelglanz. Üblich sind auch Bezeichnungen wie "stempelfrisch" oder "bankfrisch". In der Regel handelt es sich dabei um makellose Stücke ohne jegliche Beschädigungen. Man sieht ihnen an, dass sie noch nie im Umlauf waren - sie zeigen keinerlei Abnutzungsspuren.

Ältere oder gar antike Münzen sind oft auch mit mehr oder weniger starken Gebrauchsspuren oder Kratzern sehr wertvoll. Bei allen Münzen sollte man freilich darauf achten, dass es sich um möglichst makellose Prägungen handelt - das ist die beste Wertgarantie.

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Weitere Erhaltung

  • vz - "Vorzüglich": Sehr geringe Gebrauchsspuren an den höchsten Stellen des Reliefs, jede Einzelheit ist deutlich sichtbar. Der Rand ist fehlerfrei. Keine Bereibungen oder Putzspuren, teilweise noch sichtbarer Stempelglanz.
  • ss - "Sehr schön": Echte Spuren des Gebrauchs an den höchsten Stellen des Reliefs und der Legenden. Das Münzbild ist in allen Details gut erkennbar. Haarzeichnungen, Kronen, Wappen etc. dürfen leicht verwischt sein. 
  • s - "Schön": Eine durch längeren Umlauf stark abgenutzte Münze mit erkennbaren Reliefkonturen. Dieser Erhaltungsgrad ist die unterste Grenze für eine sammelwürdige Münze des 20. Jahrhunderts.

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Im Zweifel zum Fachmann!

Für den normalen Münzsammler ist es sehr schwer, den Erhaltungsgrad einer Münze zuverlässig zu beurteilen. Ist das Stück nun "vorzüglich" oder nur noch "sehr schön"? Etwas besser als "sehr schön" vielleicht, dann nennt man es "ss+" und wenn die Erhaltung noch etwas mehr Richtung "vorzüglich" geht, so wird sie als "ss/vz" eingestuft. Im Zweifel sollte man mit wertvollen Stücken besser zu einem Fachmann gehen, der die Münze schätzt.

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