Willkommen bei Österreichs größtem Versandhandelshaus für Münzen!

Direktbestellung eingeben

Artikelnummer zum Bestellen eingeben:

Warenkorb 0,00 € - Produkte

Münzwelt - Informationen rund um das Thema Münzen

Zum Münz-Shop

P

  • Papphahn

    Papphahn wurde Anfang des 17. Jhs. das mecklenburgische 4-Schilling-Stück betitelt, das wegen der Darstellung des Reichsadlers diesen Spottnamen bekam, denn Papphahn = Papageienhahn. Der Name blieb, auch als die späteren 4-Schilling-Stücke ein anderes Gepräge hatten. Auch die Schreckenberger von Braunschweig, Hessen und Sachsen nannte man so.

  • Patina

    Durch Oxidation verfärbte Oberfläche einer Münze. Bei antiken Stücken wirkt eine schöne, gleichmäßige Patina wertsteigernd und schützt die oft über 2000 Jahre alten Prägungen aus Messing und Kupfer. Historische Münzen sollte man deshalb auf keinen Fall reinigen, denn die Patina gehört hier dazu.

  • Pb=Blei

    Das Metall, aus dem eine Münze gefertigt ist, hat maßgeblichen Einfluss auf ihren Wert. Bei der Abkürzung "Pb" handelt es sich um das Münzmetall Blei.

  • Pd=Palladium

    Das Metall, aus dem eine Münze gefertigt ist, hat maßgeblichen Einfluss auf ihren Wert. Bei der Abkürzung "Pd" handelt es sich um das Münzmetall Palladium. Gehört zur Gruppe der Platin-Metalle und wird gelegentlich auch für die Prägung sehr wertvoller Münzen verwendet.

  • Penny

    Der englische Penny (Plural Pence) wurde nach karolingischem Vorbild ebenfalls erstmals im 8. Jh. geprägt. Bis 1351 war er in England die alleinige Münze. 1351 kamen der Groat = 4 Pence und 1504 der Schilling = 12 Pence und seit 1625 das Pfund = 240 Pence hinzu. Seit 1971 gilt in Großbritannien jedoch auch das Dezimalsystem, so dass 1 Pfund = 100 Pence wert ist.

  • Peso

    Eine Münze auf dem Namen "Peso de a ocho Real" wurde zuerst 1497 von Ferdinand und Isabella von Spanien gefertigt. Sie wurde der Einfachheit halber meist Peso genannt. In einigen Olympiamünzen Spaniens für 1992 begegnet sie uns wieder mit ihren technischen Maßen. Aus dem südamerikanischen Peso entstand der Dollar.

  • Pfaffenfeindtaler

    Der Pfaffenfeindtaler ist ein Spotttaler des Herzogs Christian von Braunschweig, der von 1616-1629 Bischof von Halberstadt war. Auf der Vorderseite steht "Gottes Freundt, der Pfaffen Feindt". Diese Münzen wurden 1622 aus Kirchensilber geprägt. Nachprägungen gibt es aus der Zeit um 1671, als Rudolf August von Braunschweig den Bischof von Münster befehdete.

  • Pfennig

    Aus dem Althochdeutschen im 8./9. Jahrhundert  entstandene  Bezeichnung für den karolingischen Denar, der bis ins 13. Jahrhundert praktisch die
    einzige Währung des Frankenreichs und seiner Nachfolgeländer bildete. Als im 13. Jahrhundert Groschen und Goldmünzen aufkamen, wurde der Pfennig zum lokalen Kleingeld.

    Ab Mitte des 18. Jahrhunderts gab man den Pfennig vermehrt in Kupfer aus. Mit Einführung der Mark-Währung 1871/73 im Deutschen Reich galt 1 Mark = 100 Pfennig. In dieser Hundertstel-Unterteilung war der Pfennig bis zur Einführung des Euro im Jahr 2002 gültig.

  • Pfund

    Aus dem lateinischen pondus = Gewicht, gotisch = pund, Althochdeutsch = phund. Das Pfund war zum einen Gewichtseinheit seit der Römerzeit (libra, daher die Abk. L). Auf das karolingische Pfund kamen 20 Schillinge à 12 Denare, ein System, das in der englischen Währung bis 1971 Gültigkeit hatte.

    Als Währungseinheit ist das Pfund noch heute gültig in: Commonweathl, Irland, Ägypten, Libyen, Zypern, Türkei (Lira), Syrien (Lira), Libanon (Livre), Sudan (Piaster).In Israel galt das Pfund bis 1980, in Südafrika bis 1960.

  • Pistole

    Familie von Goldmünzen, die sich im 16. Jahrhundert in Spanien herausbildete. Abgeleitet wurde der Name vermutlich vom spanischen Begriff »pistola« (=Münzplättchen). Ausgangspunkt der Pistole ist der doppelte spanische Escudo (Escudo d’oro), die Dublone, die in Spanien unter Philipp II. (1556 bis 1598) eingeführt und seit 1566 in großen Mengen ausgeprägt wurde. Ein erster Beischlag (Nachahmung einer fremden Münze) fand unter Karl III. von Lothringen (1545–1608) statt, ab 1640 ließ Ludwig XIV. (1643–1715) die französische Version als Louis d’or prägen.

    In Deutschland wurde die Pistole ab dem 18. Jahrhundert in Form eines 5-Taler-Stücks zur Hauptgoldmünze. In Anlehnung an den »Louis d’or« nannte man sie meist nach den Namen ihrer Münzherren, so z. B. Friedrich d’or, »Georg d’or« oder »Karl d’or«. Sie wurde in Deutschland erst durch das Reichsgesetz vom 6. Dezember 1873 außer Kurs gesetzt.

  • Polierte Platte "PP"

    Abkürzung: "PP"; Sonderanfertigung speziell für Sammler, bei der die Felder der Münze hochglänzend, die erhabenen Reliefpartien matt erscheinen. Diese Optik wird erreicht, indem die Stempel und Ronden (ausgeschnittener, noch ungeprägter Münzrohling) hochpoliert werden. Zudem werden die Münzen bei der Fertigung von Hand in die Prägemaschine eingelegt und entnommen sowie einzeln verpackt. Um die Bezeichnung PP zu erhalten, darf die Münze nicht die geringsten Kratzspuren aufweisen. Da ihre Oberfläche wie ein Spiegel wirkt, bezeichnet man diese Herstellungsart auch als »Spiegelglanz«.
  • Portugaleser

    (auch Portugalöser) Deutsche Bezeichnung für den im Norden Deutschlands umlaufenden »Portuguez« – eine portugiesische Goldmünze – später für deren Nachahmungen zu 10, 5 und  2 1/2 Dukaten, die vor allem zwischen 1553 und 1673 in Hamburg entstanden. Mit den Augsburger Reichsmünzordnungen von 1551 und 1559 wurde die Prägung ausländischer Goldmünzen untersagt. Fortan dienten die schweren Portugalesermünzen nur mehr Repräsentations- und Schmuckzwecken.

  • Porzellanmünze

    Deutsches Notgeld aus weißem Biskuit-Porzellan bzw. braunem Böttger-Steinzeug, das im Zuge der Inflation zwischen 1920 bis 1922 in der Porzellan-Manufaktur Meißen hergestellt wurde. Ob die Notmünzen aus Meißen tatsächlich in den Umlauf gelangt sind, ist bis heute unklar.

  • Prager Groschen

    (auch Böhmischer Groschen) Bezeichnung für die Groschen, die erstmals König Wenzel II. von Böhmen (1271–1305) ab dem Jahr 1300 prägen ließ. Die Silbermünze, deren Vorbild der französische »Gros tournois« war, wurde bis ins Jahr 1547 in riesigen Stückzahlen ausgegeben und beeinflusste maßgeblich die Nachbarländer Böhmens. In Deutschland war sie u.a. Vorlage für den Meißner Groschen.

  • Prämienmünze

    Münze, die zu dem Zweck geprägt wurde, Personen für bestimmte Leistungen auszuzeichnen. Meist beziehen sich ihre Um- bzw. Inschriften auf den Anlass der Auszeichnung. Besonders zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert waren Prämienmünzen stark verbreitet. In der Herstellung passten sie sich häufig dem jeweils geltenden Münzfuß an, je nach Wert und Größe spricht man dann von Prämiendoppeltalern, -halbtalern, -zweidritteltalern usw.

  • Preußischer Taler

    Bezeichnung für den Taler, der im Graumannschen Münzfuß ab 1821 im Königreich Preußen geschlagen wurde. Auf den preußischen Taler gingen 30 Silbergroschen à 12 Pfennige.

  • Probe-Euros

    Sehbehinderte Bürgerinnen und Bürger in Euroland (->EUROland) genießen ein Privileg: Sie können bei Behindertenverbänden vorab speziell für sie entwickelte Euro-Trainingsmünzen probeweise in die Hand nehmen, um den Umgang mit dem künftigen Hartgeld zu üben. Die eigens für den Testzweck geprägten Stücke ähneln zwar den originalen Euros (->EURO), zum Beispiel weisen sie die für Blinde ertastbaren Ränder und Abmessungen auf. Jedoch sind aus Sicherheitsgründen an bestimmten Stellen winzige Abweichungen vorgenommen worden. Besonders auffällig in der Aufschrift ist der Zusatz "Übungs-Münze".

  • Proof like

    Ähnlich wie bei der "Polierten Platte" besonderes Prägeverfahren, durch das die gesamte Münze gleichmäßig glänzt, ohne Kratzer oder andere Beschädigungen aufzuweisen.

    Die numismatische Abkürzung lautet: Pl.

  • Prägebuchstabe

    Auf vielen Münzen findet sich der Hinweis, wo die Münze geprägt wurde. Jeder Buchstabe steht für eine Prägestätte.

  • Prägebuchstabe M

    Der Prägebuchstabe M auf Münzen kann vielerlei Bedeutung haben. So wurden vom 16. Jahrhundert bis ins Jahr 1837 damit französische Münzen gekennzeichnet, die in Toulouse geprägt wurden. Das M kann auch für die Münzstätte Mailand (Milano) auf österreichischen und italienischen Münzen bis 1878 stehen. Am häufigsten findet man das M auf Münzen der spanischen Prägestätte Madrid, wo der Buchstabe mit einer Krone verziert ist und auf Münzen aus Mexiko City (M mit einem kleinen "o").

  • Prägefrisch = prfr

    Auch "bankfrisch": Erhaltungsgrad einer Münze, die minimale Beschädigungen aufweist, welche vom Herstellungsprozess stammen.

  • Prägezeichen

    Damit jeder weiß, wo eine Münze hergestellt wurde, finden sich auf den meisten Prägungen sogenannte Präge- oder Münzzeichen.

    In Deutschland stehen die Buchstaben

    - A für Berlin,
    - D für München,
    - F für Stuttgart,
    - G für Karlsruhe,
    - J für Hamburg.


    Nur in Deutschland gibt es übrigens fünf verschiedene Münzbuchstaben, alle anderen Länder der Eurozone prägen einheitlich mit einem Zeichen, auch wenn, wie zum Beispiel in Frankreich, Münzen an unterschiedlichen Orten - Paris und Pessac - geprägt werden.

  • Präsident der EZB

    Wim Duisenberg hat kein leichtes Amt angetreten. Seit Juni 1998 ist er der erste Chef der Europäischen Zentralbank (EZB). Seine vorrangige Aufgabe ist es, die Preisstabilität in Europa nach der Einführung des Euro zu sichern. Daneben soll die EZB auch die allgemeine Wirtschaftspolitik der Europäischen Union unterstützen. Wim Duisenberg steht nicht nur dem EZB-Direktorium vor, er ist gleichzeitig für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit zuständig.


    Der Wirtschaftswissenschaftler war durch seine früheren Tätigkeiten als Berater der Niederländischen Zentralbank, Finanzminister und Präsident der Bank für internationalen Zahlungsausgleich Wunschkandidat der meisten EU-Mitgliedsstaaten für das Präsidentenamt bei der EZB. Nach eigener Erklärung wird Wim Duisenberg seinen Posten vor Ablauf der achtjährigen Amtszeit dem französischen Zentralbankpräsidenten Trichet zur Verfügung stellen.

  • Pseudomünzen

    Münzen, die offiziell als gesetzliches Zahlungsmittel gelten, jedoch nicht in Umlauf gebracht werden. Sie werden ausschließlich zu Preisen über dem Nominalwert direkt an Sammler verkauft.

  • Pt=Platin

    Chemisches Zeichen für Platin. Silberglänzendes, sehr wertvolles Metall.

Index