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Münzwelt - Informationen rund um das Thema Münzen

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  • Lammdukaten

    Dukaten der Freien Reichsstadt Nürnberg, die auf der Rückseite als Münzbild das »Lamm Gottes« mit einer Friedensfahne zeigen. Die Münzen, die erstmals 1632, mitten im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648), ausgegeben wurden, gelten als Friedenswunschdukaten, versuchte man doch mit dem
    »Agnus Dei« eine Friedensbotschaft zu vermitteln.

    Lammdukaten wurden in verschiedenen Nominalen ausgegeben. Anfangs als halbe, ganze und doppelte Dukaten – teilweise auch in Klippenform – ausgegeben, ließ man im Jahr 1700, anlässlich der Feier zur Jahrhundertwende, auch kleinere Stückelungen zu 1/4, 1/8, 1/16 und 1/32 Dukat prägen. Besonders die Kleinstmünze zu 1/32 Dukaten war sehr beliebt.

    Zwar war das Nominal, das wegen seiner winzigen Größe auch »Linsendukat« genannt wurde, für den allgemeinen Zahlungsverkehr eher ungeeignet, stattdessen wurde es aber gerne als Taufgeschenk oder zu sonstigen Geschenkzwecken verwendet. Bis heute gilt das Goldstück mit einem Durchmesser von 5 Millimeter als kleinste Goldmünze Europas.

  • Landeszentralbanken

    Bis 2002 die Zentralbanken der einzelnen Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland. In der Mehrzahl wurden sie 1948 gegründet und fungierten unter dem Dach der Deutschen Bundesbank als rechtlich selbstständige Notenbanken. 1992 wurden einige Landestentralbanken zusammengelegt. Fortan gab es nur noch neun Einrichtungen für 16 Bundesländer. Durch die Euro-Einführung und die damit einhergehende Umstrukturierung des deutschen Bankenwesens fiel der Name Landeszentralbank weg – heute sind die Hauptverwaltungen der Deutschen Bundesbank unterstellt.

  • Laubtaler

    Laubtaler auch "Lorbeertaler" und "Franzgeld" genannt, ist die volkstümliche Bezeichnung für die französischen Ecu aux lauriers der Jahre 1726-1790.

  • Legierung

    Eine Mischung aus verschiedenen Metallen. Zum Beispiel ist Bronze eine Legierung aus Kupfer und Zinn.

  • Leipziger Fuß

    Der von Brandenburg im Jahre 1678 eingeführte Münzfuß, nach dem aus einer Mark Feinsilber 18 Gulden (2/3 Taler) geprägt wurden (anstatt der 15 ¼ Stück, wie es der bisherige Zinnaische Fuß festgelegt hatte). Der neue Gulden entsprach also einem 12-Taler-Fuß gegenüber dem 10½-Taler-Fuß von Zinna. In der Folgezeit breitete sich der Leipziger Fuß in fast ganz Deutschland aus. Mitte des 18. Jahrhunderts begannen der Graumannsche Münzfuß und der Konventionsfuß den Leipziger Fuß zu verdrängen, einzelne Gepräge hielten sich jedoch bis Anfang des 19. Jahrhunderts. 

  • Leitmünze

    Münze, die im internationalen Geldverkehr eine Recheneinheit ist (z.B. US-Dollar). In der Archäologie sind Leitmünzen Fundmünzen, die aufgrund ihrer Erhaltung eine zeitliche und/oder geografische Einteilung ermöglichen.

  • Leitzins

    Kurzfristiger Zinssatz, dessen Veränderung andere Zinssätze beeinflusst. Als Leitzins bezeichnet man vor allem Zinssätze, die von einer Zentralbank im Rahmen ihrer geldpolitischen Maßnahmen festgesetzt werden können. Wichtigster Leitzins der Deutschen Bundesbank war der Diskontsatz (Zinssatz zur Geldbeschaffung bei der Bundesbank durch Hinterlegung von Wechseln).

    Die EZB setzt keinen Diskontsatz mehr fest. Als Leitzinsen legt sie die Zinssätze fest für Geschäfte mit bestimmten Fristen, die Kreditinstitute zur Geldbeschaffung (Refinanzierung) oder zur Geldanlage mit den Zentralbanken tätigen können.

  • Limitierung

    Limitierung bedeutet, dass die Auflage einer Münze von staatlicher Seite per Gesetz begrenzt und eine Nachprägung nicht erlaubt ist. Dies trifft vor allem auf offizielle Gedenkmünzen zu, deren maximale Auflage vor der Prägung gesetzlich festgelegt wird.

    Wenn die Nachfrage von Sammlerseite die limitierte Auflage übersteigt, kann es zu gewaltigen Wertentwicklungen kommen, wie zuletzt im Fall der Gold-Mark 2001 oder des Gold-Euro 2002 geschehen.


    Obwohl die Auflagen ein Vielfaches über den Goldmünzen-Auflagen in anderen Ausgabeländern lagen, kam es aufgrund des unerwartet starken Andrangs zu Verknappungen auf dem Markt. Dies hat zwar zu Enttäuschungen bei denjenigen geführt, die keine dieser Goldmünzen bekommen konnten. Andererseits aber ist die staatliche Limitierung auch ein Wertgarant für all jene, die stolze Besitzer einer Gold-Mark bzw. eines Gold-Euro sind.


    Anhand des Stichworts „Limitierung“ wird auch der Unterschied zwischen Gedenkmünzen und für den Zahlungsverkehr geprägten Kursmünzen deutlich. Diese erscheinen nicht nur normalerweise in wesentlich höheren Auflagen als Gedenkmünzen, sondern können außerdem bei Bedarf nachgeprägt werden. Eine Sonderstellung hierbei nehmen wiederum die offiziellen Kursmünzensätze ein, deren Auflage ebenfalls staatlich limitiert ist.

  • Links

    Weitere nützliche Informationen rund um den Euro finden Sie auf den nachfolgenden Seiten:

     

     

     

     

     

     

     

  • Lochmünzen

    Lochmünzen, die offiziell direkt beim Prägevorgang gestanzt werden, gibt es bereits seit der Antike. Ihre Lochung, die rund oder quadratisch sein kann, liegt generell in der Münzenmitte.

    Die berühmtesten Beispiele für historische Lochmünzen sind die Ch´ien (im Deutschen „Käsch“ genannt), die bereits im alten China, später auch in anderen südostasiatischen Staaten v.a. aus Messing/Bronze geprägt oder gegossen wurden.

    Das Loch diente ursprünglich zur Aufreihung der Münzen auf Schnüre, was den Transport und somit den Zahlungsverkehr erleichterte. In späterer Zeit sollte die Lochung eher der einfachen Unterscheidung von anderen Nominalen bzw. Silbermünzen dienen, wobei auch die Materialersparnis eine Rolle spielte. Heutzutage folgen in Europa nur noch Dänemark und Norwegen dieser Jahrtausende alten Tradition, die ihre Kursmünzen von 1 bis 5 Kronen rundgelocht herausgeben.
  • Lot

    Im 12. Jahrhundert entstandenes Massenmaß zur Bestimmung des Gewichts einer Münze (1 Gewichtsmark = 16 Lot und 64 Quint). Daneben dient das Lot zur Bestimmung des Feingehalts von Silberlegierungen.

  • Luc Luycx

    Er hat die Euro-Münzen entworfen: Der Belgier Luc Luycx (43).

    Er arbeitet als Designer bei der Königlichen Münze von Belgien. Bei seinen Entwürfen zu Euro hatte er stets im Kopf: Die Zahlen müssen groß und klar auf den Münzen erkennbar sein. Neben den Ziffern für einen, zwei und fünf Eurocent hat er eine winzige Weltkugel mit den Umrissen Europas untergebracht - "um zu zeigen, wo wir uns auf dem Globus befinden".

    Die Münzen für zehn, 20 und 50 Eurocent zeigen räumlich getrennt die 15 EU-Staaten: "Sie sind noch dabei, einander zu finden", erläutert er. Auf den Münzen für einen und zwei Euro haben sie sich gefunden und bilden eine Einheit.

  • Ludwig III.

    Ludwig III. war der letzte König von Bayern. Er wurde 1918 bei der Novemberrevolution abgesetzt und ging ohne abzudanken außer Landes. Anlässlich der Goldenen Hochzeit des Königspaares am 20. Februar 1918 wurde die letzte deutsche Reichsmünze der Kaiserzeit geprägt.

  • Louis d’or

    (franz. Goldener Ludwig) Eine im Jahr 1640 vom französischen König Ludwig XIII. (1601 bis 1643) eingeführte Goldmünze, die in Gewicht und Feingehalt der spanischen Pistole entsprach. Neben 1 Louis d’or wurde das Nominal auch zu 2, 4, 6, 8 und 10 Stückelungen ausgegeben. Die Vorderseite der Münze zeigt zu Anfang das Brustbild von König Ludwig XIII., später das seiner Nachfolger Ludwig XIV. und Ludwig XV. Im Laufe der Zeit änderten sich die Porträts entsprechend dem zunehmenden Alter der Herrscher, wodurch eine reichhaltige Typenvielfalt entstand. Der Louis d’or wurde bis zur Französischen Revolution (1789–1794) ausgegeben, erst 1803 ersetzte man das Nominal durch das Franc-System. Im Laufe des 18. Jahrhunderts entwickelte sich der Louis d’or auch im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation zur dominierenden Handelsmünze.

  • Löwenpfennig

    Pfennige und Heller, deren Münzbild ein Löwe ist. Zu den bekanntesten Löwenpfennigen zählen die Brakteaten der Herzöge von Braunschweig aus dem 14./15. Jahrhundert sowie die Löwenpfennige aus Meißen aus dem 15. Jahrhundert.

  • Lübische Mark

    Großnominal des Wendischen Münzvereins, das zum ersten Mal im Jahre 1502 von den Hansestädten Lübeck und Lüneburg zu 1 1/3 Mark (=64 Witten), 2/3 Mark (=32 Witten) und 1/3 Mark (=16 Witten) ausgegeben wurde. Die Lübische Mark gilt als erstes Münznominal der deutschen Münzgeschichte mit dem Namen Mark. Aufgrund ihrer äußerst geringen Auflagenhöhe zählt sie zu den seltensten Münzen Deutschlands. Die Lübische Mark war Vorläufer der Kurantmark des 18. Jahrhunderts.

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