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Münzwelt - Informationen rund um das Thema Münzen

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F

  • Farthing

    Der Farthing ist eine sprichwörtlich kleine Münzeinheit. Das Wort stammt aus dem altenglischen feordheling und war englische Münzeinheit seit dem 13. Jh. bis 1956. Ein Farthing = fourthling "1/4" entsprach 1/4 Penny.

  • Fe=Eisen

    Das Metall, aus dem eine Münze gefertigt ist, hat maßgeblichen Einfluss auf ihren Wert. Bei der Abkürzung "Fe" handelt es sich um das Münzmetall Eisen.

  • Fehlprägungen

    Als Fehlprägungen bezeichnet man all die Münzen, die durch Fehler bei der Herstellung Mängel in Bezug auf das Material oder das Münzbild aufweisen. Aufgrund der Qualitätskontrollen bei der Prägung gelangen jedoch nur wenige Fehlprägungen in den Umlauf. Diese sind manchmal wertvoller und haben sich teilweise als eigenständiges Sammelgebiet etabliert.

    Am häufigsten trifft man auf sogenannte „Stempeldrehungen“. Dabei steht das Münzbild beim Drehen um die Längsachse nicht gerade, sondern zwischen 10 Grad bis 350 Grad gedreht. Eine Drehung um 180 Grad, d.h. dass die Münze auf dem Kopf steht, ist bei französischen Münzen Usus, bei deutschen Münzen jedoch ein eindeutiges Indiz für eine Fehlprägung, die als „französische Fehlprägung“ bezeichnet wird. Gehäufte Stempeldrehungen traten z.B. bei den 1-Pfennig-Münzen von 1972 „G“, den 2-Pfennig-Münzen von 1986 „D“ oder den 5-Pfennig-Münzen von 1995 „F“ auf.


    Wenn der Stempel den Rohling beim Prägen nicht mittig trifft und das Münzbild nur teilweise versetzt zu sehen ist, spricht man von „Dezentrierung“ Je weiter das Münzbild verschoben ist, desto höher ist der Wert dieser Abarten.


    Eine dritte Abart sind die „Doppelprägungen“, bei denen der Prägestempel zweimal hintereinander auf den Rohling schlägt und eine zweite, leicht verschobene, Doppelprägung hinterlässt, die häufig nur der erfahrene Sammler erkennen kann.

    Von „Doppelsenkungen“ spricht man, wenn lediglich Teile des Münzbildes auf der Münze doppelt zu sehen sind. Hierbei handelt es sich immer um einen Fehler des Stempels, der dann gleich eine größere Menge Fehlprägungen verursacht. Dies war z.B. bei der Prägung der 2-DM-Münze „Ludwig Erhard“ 1988 in Stuttgart (Prägezeichen F) der Fall.


    “Lichtenrader Prägungen“ sind Münzen, die auf einer Seite spiegelverkehrte Konturen der anderen Seite aufweisen. Das kann passieren, wenn die Prägestempel versehentlich aufeinanderschlagen, ohne dass eine Münze dazwischen liegt.


    Wenn Rohlinge versehentlich in die Prägeform eines anderen Münzwertes gelangen, dann findet man z.B. das nicht vollständige Abbild eines höheren Nennwertes auf dem kleineren Rohling. Mitunter gelangen sogar ungeprägte Rohlinge in den Umlauf.

    Gelegentlich tauchen Münzen auf, bei denen Teile des Münzbildes nicht mitgeprägt worden sind. Dies ist auf kleine Öltropfen zurückzuführen, die hin und wieder – bei fehlerhafter Funktion der Prägeautomaten – auf den Rohling geraten und dafür verantwortlich sind, dass die entsprechende Fläche auf der Münze frei von Prägungen ist.

    Als „Zainende“ bezeichnet man Münzen, bei denen es beim Ausstanzen durch Überlagerungen der Stanzlöcher zu Fehlern kommt, so dass die Münzen nicht mehr kreisrund sind, sondern Abweichungen in Halbmondform aufweisen.

  • Feingehalt

    Bei Edelmetallen wird meistens der Feingehalt angegeben. „925er“ Silber, auch Sterling-Silber genannt, besteht z.B. aus 925 Teilen purem Silber und 75 Teilen Kupfer.

    „999er“ Gold ist praktisch reinstes Gold, das nur zu einem Tausendstel seines Gewichts aus anderen Bestandteilen besteht. Gold-Mark und Gold-Euro beispielsweise haben diesen hohen Feingehalt

  • Feingewicht

    Der Gewichtsanteil an Gold (bei Goldmünzen) oder Silber (bei Silbermünzen), der in der entsprechenden Münze enthalten ist, also das Nettogewicht in g. Im Gegensatz dazu steht das Raugewicht, in dem das Brutto- oder Gesamtgewicht einer Münze oder eines Barrens angegeben wird. Zur Zeit der Metallwährung bestimmte das Feingewicht den Wert der Münze.

  • Fettmännchen - Magermännchen

    Fettmännchen sind 8-Heller- oder Halbstüberstücke (siehe Stüber), die im Rheinland von 1583-1737 in Umlauf waren. Anfangs waren sie aus Silber, später aus Billon (siehe Material). Für den Namen gibt es zwei Erklärungen: 1. Fettmännchen waren gegenüber den Groninger Magermännchen (1577-1609 geprägt) doppelt soviel wert, 2. der Name war von dem schmierigen Aussehen aufgrund des häufigen Gebrauchs der Münze abgeleitet.

  • Finanzmärkte

    Die Gesamtheit der über Banken oder Börsen vermittelten Transaktionen. Man unterscheidet zwischen dem kurzfristigen Geldmarkt und dem langfristigen Kapitalmarkt.

  • Floren/Florin

    Die florentinische Münze diente den europäischen Ländern im Mittelalter als Vorbild der Goldgulden.

  • Flussgold-Dukaten

    In früheren Jahrhunderten wurde aus vielen deutschen Flüssen wie dem Rhein, der Donau, der Eder, dem Inn und der Schwarza Gold gewaschen und anschließend zu Münzen geprägt. Wie bei Talern, die aus dem Silberertrag eines bestimmten Bergwerks gewonnen wurden, handelt es sich auch bei Flussgold-Münzen um sogenannte Ausbeute-Münzen.

    Die „Ausbeute“ an Gold war jedoch meist gering, so dass nur wenige Flussgold-Münzen geprägt wurden, die heute sehr wertvoll und gesucht sind. Zumeist zeigen die Münzen auf der Bildseite den betreffenden Fluss, aus dem das Gold stammt, sowie Stadtansichten oder Flussgötter. Die Beschriftung erklärt, um welchen Fluss es sich handelt. So bedeutet beispielsweise die lateinische Inschrift EX AURO RHENI „aus dem Gold des Rheins“.

    Königlich: Die dänische Währung lautet auch heute noch auf Kroner (Kronen). Der Name der israelischen Sheqalim kommt von der orientalischen Gewichtseinheit Schekel. Traditionelle Rändelung: Auch die deutschen Gold-Euros haben einen Kerbrand. In der dreisprachigen Schweiz gilt die lateinische Landesbezeichnung.
    Flussdukat: EX AURO RHENI = Aus dem Gold des Rheins

  • Franc

    Der Name tauchte erstmals bei einem französischen Goldstück im Jahr1360 auf. Der zu den schönsten Reitermünzen des Mittelalters gehörende Franc wurde als Lösegeld zur Befreiung von Johann dem Guten aus englischer Gefangenschaft geprägt. Seit 1795 Währungsmünze Frankreichs. Das Sprichwort "frank und frei" geht auf den Franc zurück.

  • Franken

    Bezeichnung für den Schweizer Franc seit 1850. 1 Franken = 100 Rappen.

  • Fußball-Gedenkmünzen WM 2006

    Dreifache Freude auf die kommende WM 2006: Deutschland stellt nicht nur den Gastgeber und Vizeweltmeister, sondern prägt auch noch seine ersten Fußball-Gedenkmünzen.

    Ab 2003 plant das Bundesfinanzministerium die Herausgabe der ersten deutschen Fußball-Gedenkmünzen!

  • Fälschung

    Im juristischen Sinne gelten nur unbefugt geprägte kursgültige Geldzeichen als Fälschungen.

    Jede Nachbildung einer jetzt noch kursfähigen Münze ist also eine Fälschung, gleich ob es sich um eine Kursmünze des Jahres 1998 oder beispielsweise um die wertvolle 5-DM-Münze "Germanisches Museum" von 1952 handelt, die ja noch immer ein offizielles Zahlungsmittel ist.

  • Fünfliber

    Die volkstümliche Bezeichnung "Fünfliber" für schweizerische 5-Franken-Stücke geht auf die französische Bezeichnung "Livre" zurück, was übersetzt „Pfund“ bedeutet.

    Der französische Franc, der aus dem Livre tournois hervorging, hatte ungefähr denselben Wert wie die Vorgängerwährung. Aus diesem Grund wurden die französischen 5-Franc-Stücke, die in der Schweiz zirkulierten, als Fünf Livres bezeichnet.

    Dieser Begriff bürgerte sich später auch für die schweizerischen 5-Franken-Stücke ein, die die gleiche Größe wie das französische Vorbild hatten. Mit der Zeit wurde aus dem 5-Livre die im Volksmund übliche Bezeichnung Fünfliber.

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