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Münzwelt - Informationen rund um das Thema Münzen

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D

  • D G REG F D

    Die Abkürzung „D G REG F D“ ist lateinisch und steht für:
    Dei Gratia Regina, Fidei Defensor (Königin von Gottes Gnaden, Verteidiger des Glaubens).

  • D-Mark

    Der Name "Mark" tauchte zwar schon im Mittelalter auf, bezeichnete jedoch zunächst eine Gewichtseinheit mit regionalen Unterschieden. Zum Beispiel wog die Kölner Mark 233,856 Gramm, die Nürnberger oder Wiener Mark dagegen 237,52 bzw. 280,664 Gramm. Erste Mark-Silbermünzen erschienen ab dem 16. Jahrhundert in norddeutschen Städten, trugen aber nur selten die Wertangabe in Mark. Nach Gründung des Deutschen Kaiserreichs war die Stunde der Mark als Münzeinheit gekommen.

    Vor genau 130 Jahren, am 4. Dezember 1871, wurde durch das "Gesetz, betreffend die Ausprägung von Reichsgoldmünzen" die Mark als der zehnte Teil der zu prägenden Reichsgoldmünze definiert und zur neuen Währungseinheit erklärt. Seitdem schrieb die deutsche Mark Münzgeschichte!

    Die erste 1-Mark-Kursmünze erschien 1873. Sie wurde seinerzeit in Silber geprägt und war, auf Vorder- und Rückseite in allen Bundesstaaten einheitlich. Das Design der Wertseite stammt von Johann Adam Ries aus München.

    Die erste Mark-Gedenkmünze erschien 1901. Die mit 2 und 5 Mark Nennwert geprägte Silbermünze Preußens, erschien anlässlich des 200jährigen Jubiläums Preußens und zeigt Friedrich Franz I. und Friedrich Franz IV.

  • Denar

    Hauptsilbermünze des Römischen Reiches, die vom 3. Jahrhundert v. Chr. bis zum 3. Jahrhundert n. Chr. in verschiedenen Varianten ausgegeben wurde. Der Name leitet sich von dem lateinischen Begriff »deni« (=je 10) ab, da die Münze zur Anfangszeit einen Wert von 10 Assen (antike Münzeinheit) hatte. Ab dem 8. Jahrhundert trug der Pfennig, die silberne Einheitsmünze des Mittelalters, ebenfalls die Bezeichnung »Denar«. Im Spätmittelalter wurde der Denar oder Pfennig von schwereren Münzen ergänzt, die lateinische Bezeichnung wurde aber auch später noch von anderen Ländern für entsprechende Kleinmünzen verwendet..

  • Deutsche Bundesbank

    Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland, die als Nachfolge-Institut der Bank deutscher Länder 1957 in Frankfurt am Main gegründet wurde. Ihre Hauptaufgabe lag in der Emission von Banknoten, daneben war sie ausübendes Organ der bundesdeutschen Geld- und Währungspolitik. Mit dem am 1. November 1993 in Kraft getretenen Vertrag von Maastricht wurden die nationalen Verantwortlichkeiten für die Geldpolitik auf das Europäische System der Zentralbanken, bestehend aus der Europäischen Zentralbank (Zentralbank des Euro- Währungsgebiets) und den nationalen Zentralbanken, übertragen. Heute ist die Deutsche Bundesbank für die Stabilität des Preisniveaus zuständig, verwaltet die Währungsreserven und sorgt für die Abwicklung des Geldverkehrs im In- und Ausland.

  • Deutsche Gedenkmünzen 2002

    Januar: Übergang zur Währungsunion - Einführung des EURO;
    Prägestätte Stuttgart (F)

    Februar: 100 Jahre U-Bahn in Deutschland;
    München (D)

    Mai: Kunstausstellung "Dokumenta";
    Hamburg (J)

    Juni: Museumsinsel Berlin;
    Berlin (A)

    November: 50 Jahre Deutsches Fernsehen;
    Karlsruhe (G)

  • Deutsche Gedenkmünzen ab 2002

    Ab 2002 werden jährlich fünf deutsche Silbergedenkmünzen geprägt, eingeteilt in fünf neue Motivgruppen:

             - Aktuelle Themen
             - Wirtschaft, Wissenschaft, Technik
             - Bauwerke
             - Jubiläen
             - Natur, Landschaft, Region


    Neu hinzu kommen wird auch die lang erwartete Gold-Gedenkmünze. Sie erscheint am "Europa-Tag", dem 9. Mai 2002. Dies hat im Oktober 2001 das Bundeskabinett beschlossen. Mehr Informationen zur Euro-Gold-Gedenkmünze siehe unter dem Buchstaben "E".
  • Deutsche Mark

    Währungseinheit der Bundesrepublik Deutschland zwischen 1948 und 2002 (1 Deutsche Mark = 100 Pfennige), die am 24. Juni 1948 durch die Währungsreform der westlichen Alliierten eingeführt wurde. 2002 wurde die Mark durch die Einführung des Euro abgelöst. Die Währungseinheit

  • Deutsche Prägezeichen

    Nicht erst seit der Neuzeit, sondern bereits im alten Griechenland und Rom wurden Symbole, Buchstaben und Zahlen als Kennzeichen auf die Münzen geprägt, die eine eindeutige Zuordnung auf die jeweilige Münzstätte ermöglichen.

    Während manche Länder (z.B. Frankreich) ihre Münzzeichen in chiffrierter Form aufprägen, können deutsche Münzen durch den aufgeprägten Buchstaben eindeutig identifiziert werden.


    Derzeit gibt es in Deutschland fünf verschiedene Prägestätten:

    - A = Berlin (seit 1750)
    - D = für München (seit 1872)
    - F = Stuttgart (seit 1873)
    - G = Karlsruhe (seit 1872)
    - J = Hamburg (seit 1875)

    Zur Zeit des Deutschen Kaiserreiches (ab 1871) und während des 3. Reiches gab es jedoch weitere Prägestätten:
    - A = Berlin
    - B = Hannover (1872-1878)
    - B = Wien (1938-1944)
    - C = Frankfurt am Main (1872-1887)
    - D = München
    - E = Dresden (1872-1887)
    - E = Muldenhütten (1887-1953)
    - F = Stuttgart
    - G = Karlsruhe
    - H = Darmstadt (1872-1882)
    - J = Hamburg (ab 1875)
    - T = Tabora, Deutsch-Ostafrika (1916)

    Nur in Deutschland gibt es übrigens fünf verschiedene Münzbuchstaben, alle anderen Länder der Eurozone prägen einheitlich mit einem Zeichen, auch wenn, wie zum Beispiel in Frankreich, Münzen an unterschiedlichen Orten - Paris und Pessac - geprägt werden.
  • Deutscher Zollverein

    1834 in Kraft getretener Zusammenschluss deutscher Bundesstaaten, der sich zum Ziel setzte, einen wirtschaftlichen Binnenmarkt zu schaffen und die ökonomischen Rahmenbedingungen der deutschen Zoll- und Handelspolitik zu verbessern. Neben Preußen umfasste der Zollverein das Großherzogtum Hessen, Kurhessen, Bayern, Württemberg, Sachsen und Thüringen (ab 1836 auch Baden, Nassau und Frankfurt, ab 1842 auch Luxemburg, Braunschweig, Lippe, ab 1854 auch Hannover und Oldenburg). Politisch stärkte der Deutsche Zollverein die Vormachtstellung Preußens und förderte die Entstehung der kleindeutschen Lösung. Nach der Gründung des Deutschen Reiches im Jahre 1871 gingen die Aufgaben des Vereins auf das Reich über.

  • Devisen

    Zunächst Bezeichnung für Wechsel (Handelspapiere) in ausländischer Währung, heute für alle ausländischen Zahlungsmittel. Die Devisenkurse richten sich nach Angebot und Nachfrage.

  • Dezimalsystem

    Das Prinzip des Dezimalsystems - das heißt, eine Einheit lässt sich durch die Zahl 10 teilen und ergibt dann neue Untereinheiten - hat sich mittlerweile weltweit im Münzwesen durchgesetzt.

    Bereits in der Antike ergaben beispielsweise bei den Griechen 10 Dekadrachmen bzw. 100 Drachmen eine Mine, und die Römer unterteilten den Denar in 10 Asse. Im neuzeitlichen Europa führte erstmals Peter der Große das Dezimalsystem für Russland ein: 1 Rubel = 100 Kopeken.
  • Dicken

    Großsilbermünze, die seit Ende des 15. Jahrhunderts vorrangig in Süddeutschland und der Schweiz zur Ausprägung kam. Die ersten Stücke wurden in Bern im Jahre 1482 ausgegeben. Vorbild des Nominals war der oberitalienische »Testone«. Ein Dicken galt 1/3 des Rheinischen Guldens und wog zwischen 9,4 und 9,9 g. Die Ära des Dickens währte nur wenige Jahrzehnte. Um 1500 setzte sich der Guldengroschen (später Taler) durch.

  • Dollar

    Seit der Gründung der USA Staatswährung. Der Name ist vom Taler abgeleitet. Das äußere Vorbild für die ersten Dollars war das spanische Acht-Realstück aus Lima, auch Peso genannt.

  • Donativprägung

    (lat. donativum=Geldgeschenk) Goldabschläge von Halbtaler- und Talerstempeln sowie eigens angefertigten Stempeln, die nicht für den allgemeinen Geldumlauf gedacht waren, sondern zu Geschenk- oder Bestechungszwecken geprägt wurden. Zu den berühmtesten Donativen zählen die Dukaten, die der polnische König Sigismund (1566–1632) aus Beutegold in verschiedenen Gewichten (10 bis 100 Dukaten) für seine Offiziere anfertigen ließ. Auch die Hamburger Portugaleser des 16. Jahrhunderts im Wert von 5 und 10 Dukaten werden häufig als Donative bezeichnet.

  • Doppelkrone

    vgl. Krone

  • Drachme

    Die Drachme nicht nur Vorbild für mittelalterliche Münzen, wurde die Hauptmünze des nach neunjährigem Bürgerkrieg 1830 proklamierten Königreiches Griechenland. Eine Drachme entsprach 100 Lepta, auf deutsch die Leichte. 

    Die erste silberne Drachme des modernen Staates Griechenland wurde 1832 geprägt und zeigt den zweiten Sohn des bayrischen Königs Ludwig I., Otto I., der von 1832 bis 1862 König von Griechenland war. 1833 gab es auch die erste goldene 20-Drachmenmünze. Den Kopf der Göttin Athene finden wir auf Lepta- und Drachmenmünzen der Griechischen Republik zwischen 1924 und 1935. Zur Wiederherstellung der Monarchie unter Georg II. erschienen 1935 100 Drachmaimünzen in Silber und goldene 20 Drachmaiprägungen. Bei der Währungsreform 1954 wurden 1000 alte Drachmai in eine neue Drachme getauscht. Die erste silberne Gedenkmünze im Nennwert von 30 Drachmai erschien 1963 zum 100. Jahrestag der griechischen Dynastie mit den Köpfen der 5 in dieser Zeit regierenden Königen.

    Von 1830 bis 1970 wurden alle griechischen Münzen im europäischen Ausland geprägt. Erst seit 1971 hat Griechenland wieder eine eigene Prägestätte. Mit dem Beitritt Griechenlands zur Europäischen Währungsunion als 12. Mitglied verschwindet die älteste noch kursgültige Währung der Welt, die schon in der Antike geschätzte Drachme.

  • Dreier

    Umgangssprachlicher Ausdruck für das 3 Pfennig-Stück, das mit der sächsischen Münzordnung vom 20. Januar 1534 zum festen Bestandteil des sächsischen Geldwesens wurde. Im Laufe der Zeit wurde die ursprüngliche Bezeichnung »Dreipfenniggröschlein« in »Dreier« abgekürzt. Das Nominal hatte bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts Bestand. Gelegentlich wird der Begriff Dreier auch für Dreikreuzerstücke verwendet.

  • Dreipölker

    So lautete der deutsche Name für die polnischen "Poltoraki", die von 1587 bis 1668 offizielles Zahlungsmittel waren. Unter Sigismund III. wurden diese gesuchten Sammlerstücke hauptsächlich für den Handel mit Schlesien herausgegeben. Der Wert des Dreipölkers entsprach der Hälfte eines "Dreigröschers", des dreifachen Groschens.

  • Dukat

    Eine der langlebigsten, verbreitetsten und wertbeständigsten Goldmünzen Europas. Das Nominal geht auf die ab 1284 in Venedig geprägten Goldmünzen zurück, die als »Zecchinen« bezeichnet werden und, deren Schlussworte in der Umschrift »SIT TIBI CHRIS-TE DATUS QUEM TU REGIS ISTE DUCATUS« (= dieses Herzogtum, das Du regierst, sei Dir, Christus, geweiht) dem Dukat vermutlich seinen Namen gaben.

    Ab dem 14. Jahrhundert verbreiteten sich die Dukaten aufgrund der intensiven Handelsbeziehungen Venedigs über den gesamten europäischen Kontinent und wurden bald in verschiedenen Ländern nachgeprägt. In den habsburgischen Ländern seit 1527 als einzige Goldmünze ausgebracht, wurde der Dukat 1559 zur Hauptgoldmünze des Heiligen Römischen Reiches (Reichs-Dukat), seine Goldfeinheit von 3,49 g (986/1000) (bei einem Raugewicht von 3,49 g) zum generellen Maß von Dukaten-Gold. Auch nach Auflösung des Heiligen Römischen Reiches im Jahre 1806 behielten die deutschen Staaten den Dukaten bei. Die letzte Prägung erfolgte 1872 in Hamburg. Erst mit dem Reichsgesetz vom 6. Dezember 1873 wurde das Nominal außer Kurs gesetzt.

    In anderen europäischen Staaten, wie z.B. in den Nachfolgestaaten Jugoslawiens und der Tschechoslowakei, endete die Dukatenproduktion teils erst im 21. Jahrhundert, in Österreich werden sie bis heute geprägt.

  • Dünnpfennig

    Dünner, großer, zweiseitig geprägter Denar, der zu Beginn des 12. Jahrhunderts in Niedersachsen, Hessen, Franken, Bayern, Sachsen, dem Elsass und der Pfalz geprägt wurde. Im Vergleich zum normalen Denar war der Dünnpfennig weniger dick, dennoch hatte er das gleiche Gewicht, da der Durchmesser mit bis zu 26 mm entsprechend größer war. Aufgrund seiner geringen Stärke drückten sich die Münzmotive bei der Prägung auf der gegenüberliegenden Seite meist durch, sodass oft nur auf einer Seite das Münzbild klar zu erkennen ist. Der Dünnpfennig wird meist als Vorläufer der Brakteaten angesehen und deshalb häufig als »Halbbrakteat« bezeichnet. Dünnpfennige zeichnen sich zumeist durch äußerst detaillierte Münzbilder aus.

  • Düttchen

    (lat. donativum=Geldgeschenk) Goldabschläge von Halbtaler- und Talerstempeln so- wie eigens angefertigten Stempeln, die nicht für den allgemeinen Geldumlauf gedacht waren, sondern zu Geschenk- oder Bestechungszwecken geprägt wurden. Zu den berühmtesten Donativen zählen die Dukaten, die der polnische König Sigismund (1566–1632) aus Beutegold in verschiedenen Gewichten (10 bis 100 Dukaten) für seine Offiziere anfertigen ließ. Auch die Hamburger Portugaleser des 16. Jahrhunderts im Wert von 5 und 10 Dukaten werden häufig als Donative bezeichnet.

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