Besonderer Zeitzeuge österreichischer Währungsgeschichte
Bei ihrer Einführung 1870 löste die Gulden-Währung die jahrhundertelang geprägten Dukaten als Goldmünzen ab. Die Spezifikationen wurden an das übersichtliche System der Lateinischen Münzunion, die 1865 von Frankreich, Italien, Belgien und der Schweiz gegründet worden war, angepasst. Mit dieser frühen "Währungsunion", der sich nachfolgend noch weiter Staaten anschlossen, vereinheitlichten die Mitgliedsländer ihre Münzprägungen, um den Handel untereinander zu vereinfachen. Die Union prägte Münzen mit einheitlichen Größen, Gewicht und Metall-Legierungen, basierend auf dem französischen Francs, der ersten Dezimalwährung Europas.
Während die Gründerstaaten die größten Goldmünzen zu 100 Francs ausgaben, war der höchste Nennwert im Habsburger Reich 8 Gulden, was einem Wert von 20 Francs entsprach.
Die bis zur Währungsreform 1892 geprägten Münzen tragen die Wertangabe "8 Fl. - 20 Fr." bzw. "8 Frt. - 20 Fr." Diese Namensgebung bezieht sich auf den Ursprung des Guldens, der erstmalig im Mittelalter in Florenz geprägt wurde.
Diese über 130 Jahre alte Gold-Rarität ist ein glänzender Zeitzeuge einer Epoche, in der Kaiser und Könige Europa regierten. Auf der Vorderseite ist einer der bedeutendsten Herrscher der damaligen Zeit zu sehen: Franz Joseph I., Kaiser von Österreich und König von Ungarn. Ausgegeben wurde die Münze aus massivem Gold (900/1000) und liegt in exzellenter Erhaltung vor.
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Angaben zu der Münze
Art.-Nr. | 8148300106 |
Ausgabejahr | 1870 - 1891 |
Ausgabeland | Österreich |
Material | Gold (900/1000) |
Prägequalität / Erhaltung | sehr schön / vorzüglich |
Nennwert | 8 Gulden (= 20 Francs) |
Maße | 21 mm |
Gewicht | 6,45 g |
Motiv | Kaiser Franz Joseph I. |